mynoveller : Stop Looking for the Next Twitter
Derzeit, was an sich auch mich gedanklich seit geraumer Zeit beschaeftigt, geht ein nicht minder reflektiertes Thema durch das klein Bloggerdorf : So wie es alle tun , wird, wie jedes Jahr, so auch in diesem, der Blogblues neu angestimmt. source
Auf welcher “Notenzusammenstellung” dieser selbsternannte Blues, der wie ein Tinnitus um diese Jahreszeit im Bloggerohr sich zu verankern scheint, auch basiert, man sollte sich den Urbegriff _BLOG_ nocheinmal ins Gedaechtniss rufen :
Es ist, so man nicht wirklich private Einblicke gewaehrt, in den meisten Faellen ein aus zeitlich kronologisch aufgezeigten Webfunden zusammengestelltes Tagebuch. Somit stellt sich mir nicht die Frage, welche Nische ich “befuellen” moechte oder sollte, um auf die temporaere Trendwelle der geneigten Leserschaft zu hoffen.
Zum einen erscheinen diese Themen in privaten Blogs recht schnell ergraut und zum anderen erliest man selbige in thematisch fixierten Themenblogs um einiges ausfuehrlicher.
Sicherlich sind private Blogs keine Seltenheit und die Themenfindung ist kein leichtes Unterfangen selbige, was manchtags gefuehlt irrsinnig ins Gewicht faellt, die vom Leben aufgedraengten Eindruecke ins Schriftbild zu pressen, und selbige mit Beitraegen zu befuellen.
In diesem Zusammenhang dessen ist Linkbaiting immer wieder eine schnell erlesene Begleiterscheinung.
Zum Beispiel lese ich keine dieser in den Blogcharts vertretenen Tagebuecher, denn fuer mich hat es den Anschein, jeder ist auf der Suche nach den Hot News, welche zum einen ala “New Blogpost” auf Twitter zu erlesen sind, oder Tage zuvor schon Uebersee zu erlesen waren.
Namen sind wie immer Schall und Rauch, aber versucht man den “Unique Point” zu umgehen, wird ein latenter Klon gebohren, wie zum Beispiel mynoveller, der sich schnell als FailWhale zu erkennen gibt.
another clone of the FailWhale - mynoveller
Herr David Armano umschreibt es recht lesenswert :
[..] Your Blog(s): Your company is blogging. Congratulations. Is anyone listening? Blogging was the bright and shiny object of 2006-2008 and many companies found out just how hard it is to do well. Good blogging provides value. It is interesting and generates a healthy amount of comments and conversation which in turn generates a good dose of Google juice. It’s also terribly difficult to sustain. It requires cultural shifts within an organization, and has to be prioritized (read: made part of someone’s job). Frankly, I rarely see outstanding examples of a good company blog. That doesn’t mean it’s not worth doing (if it makes sense strategically), but doing it well is another story. [..]
Wie von David Armano erwaehnt :
[..] Forget finding the next Twitter and start buffing up those previously shiny objects, the ones where your constituents need you today [..]
Es muessen nicht taeglich unendlich anmutende Blogbeitraege entstehen. Der Mix ist fuer mich entscheidend. Ersehe ich taeglich verlinkte Photographer Portfolios, welche anderer Webortes ebenso zu ersehen sind, ja mei … MACHEN, MACHEN, MACHEN hoere ich nachhallend meinen Prof. immer wieder sagen.
