Twitter: digital smalltalk or the next facebook?
Merkwuerdiger weise liegt mir seit gefuehlt 3 Tagen ein gewisser Satzbaustein, wie ein musikalischer Ohrwurm, in den Ohren : “Was bisher geschah … ” der an sich taeglich seine Anwendung in etw. Beitraegen finden koennte.
Das Internetz samt seiner taeglichen Newsflut schreibt sich seine unendliche Geschichte nun mal selbst. Vergleichbar mit der altbekannten Maerchenoverture “Es war einmal … ”
Namen sind, wie gehabt, Schall und Rauch, dennoch empfinde ich jenen Beitrag ueber den nicht neu erwaehnt, vielmehr wiederholt auftauchenden overload factor, ermuedend. Zudem Jammern auf hoechstem Niveau.
Twitter ist nicht jedermanns Sache. In der Tat ist es wahrscheinlich nicht einmal fuer die Haelfte aller. Dennoch “Exploring the Use of Twitter Around the World”
© by Sysomos
Den Versuch, Twitter sinngefuellt mit Offlinern zu erklaeren und kommunizieren, habe ich auf einen Satz reduziert : Es ist Instant Messaging mit einer Gruppe.
© by Monkeyworks
Aber es es weit mehr, wie Howard Rheingold nett beschreibt :
Openness — anyone can join, and anyone can follow anyone else (unless they restrict access to friends who request access)
Immediacy — it’s a rolling present. You won’t get the sense of Twitter if you just check in once a week. You need to hang out for minutes and hours, every day, to get in the groove.
Variety — political or technical argument, gossip, technical info, news flashes, poetry, social arrangements, classrooms, repartee, scholarly references
Reciprocity — people give and ask freely for information they need (this doesn’t necessarily scale or last forever, but right now it’s possible to tune your list — and to contribute to it — to include a high degree of reciprocation)
A channel to multiple publics — I’m a communicator and have a following that I want to grow and feed. I can get the word out about a new book or vlog post in seconds — and each of the 1300 people who follow me might also feed my memes to their own networks. I used to just paint. Now I document my painting at each stage of the process, upload pix to flickr or flicks to blip.tv, then drop a tinyurl into Twitter. Who needs a gallery or a distributor?
Asymmetry — very interesting. Very few people follow exactly the same people who follow them.
A way to meet new people — it happens every day
A way to find people who share interests — I follow people I don’t know otherwise but who share an interest in educational technology, video, online activism
Fuer winterliche Abende, wie die jetzigen, an denen man mit dick besockt die Beine unter einer Omadecke waereme erhoffend hin und her bewegt, gaebe es auch die Moeglichkeit, etw. Videoabende mit Twitter Videos starten zu lassen.
© by Freetwittervideos
All the questions answered:
“what is twitter?”, “How to use twitter?”, “How to retweet?”, “how do I change my background image?”,
“how to set up my twitter account?”, – Over 75 minutes of content! By the end you will know how to use
twitter in a slick targeted manner, plus you wwill even be able to create your own custom background and
set up peoples accounts properly! (source)
was man aber schnellst moeglich wieder verwerfen sollte, denn solche “Angebote” kommen wahrscheinlich (untested) aus der Schublade Spamschleuder.
Alternativ waere hier “The Step-By-Step Guide For Using Twitter To Position Yourself As The Leader In Your Industry In Less Than 10 Minutes Per Day – Even If You Know Nothing About Computers.” zu erwaehnen .
The Step-By-Step Guide For Using Twitter
Aber worauf basiert der Sinn von Twitter ? Nun waere man gut beraten, einen Tee mit Sascha Lobo trinken zu gehen, aber einen recht sympel zu verstehenden Text erliest man sich auch im Artikel : Vom Zwitschern im Netz
[..] Damit allerdings auch klar wird, was „Twitter“ wirklich kann, geb’ ich mal ein paar Beispiele: „Twitter“, das ursprünglich dafür konzipiert wurde, dass Menschen mit ihrem Handy Updates verfassen können, ist mittlerweile über beinahe jedes erdenkliche Interface zu benutzen. Entweder direkt auf der „Twitter“-Homepage, über etliche kleine Programme, die am Desktop selber laufen oder über Instant Messenger wie den „Yahoo! Messenger“ oder „Google’s GTalk“. Viel einfacher wird’s nicht mehr. Ganz zu schweigen von beinahe jedem neueren Webservice, in den die „Twitter“-Funktionalität meist schon eingebaut ist.
So habe ich die Möglichkeit, wo auch immer ich bin, Nachrichten an „Twitter“ zu senden. Und damit diese Nachrichten auch einen Zweck erfüllen, können, wie bei jedem sozialen Netzwerk, Freunde und Freundinnen, bei „Twitter“ sogenannte „Follower“, hinzugefügt werden. Wer sehr auf Privatsphäre bedacht ist, kann seine Updates sogar nur seinen Followern anzeigen lassen. Damit ist „Twitter“ auch gleichzeitig ein Nachrichtensystem, das im besten Falle einer Gruppe von Bekannten ganz neue Kommunikationsmöglichkeiten eröffnet. [..]
Sicherlich recht ermuedend und latend verstaendlich, so man 2992 Usern aufmerksam folgen moechte, aber sich letztlich in der overload Sackgasse gestrandet ersieht und sich ausgelaugt und ferngesteuert fuehlt, denn Twitter, mit all seinen externen mehr oder weniger Sinn gefuellten Anwendungen (The 75 Most Bookmarked Twitter Apps, Which ones do you use the most?), ist nur einer von vielen Kanaelen.
Somit ist das Fazit von T. Esders schnell nachvollziehbar :
]..} Fuer mich und in meinen Augen fuer 80 Prozent da draußen ist Twitter nix. Es gibt weit aus bessere Dienste im Internet, um die gleichen Infos in besserer Form zu bekommen. Wenn ich chatten will, dan benutze ich Skype, wenn ich Nachrichten lesen will, dann benutze ich RSS. Will ich wissen, was meine Freunde machen, dann rufe ich sie an. In diesem Sinne - Tschuess Twitter - es lebe “OldSchool”. [..]
Bleiben die Fragen :
- Twitter: digital smalltalk or the next facebook?
- Does Twitter Have Moral Characteristics?
- Part 1: Is Twitter the Next Second Life?
- Part 2: Is Twitter the Next Second Life?